Zimtrollen-Käsekuchen Rezept

Wenn der Duft von warmem Zimt durch meine Küche zieht, weiß ich, dass etwas Besonderes im Ofen ist. Dieser Zimtrollen-Käsekuchen vereint zwei meiner liebsten Desserts in einem – die cremige Fülle eines klassischen Käsekuchens mit den würzigen Zimtwirbeln frischer Zimtrollen.

Ich erinnere mich noch genau an den ersten Herbstnachmittag, als ich dieses Rezept ausprobierte. Meine Enkelin hatte sich Zimtrollen gewünscht, aber ich wollte etwas Besonderes zaubern. Die Idee, beides zu kombinieren, kam mir beim Blättern in meinem alten Rezeptbuch. Der erste Bissen war eine Offenbarung – die Süße des Graham-Cracker-Bodens, die seidige Käsemasse und diese herrlichen Zimtschichten, die bei jedem Schnitt sichtbar werden. Seitdem ist dieser Kuchen bei uns zu Hause ein absoluter Favorit für besondere Anlässe.

Der Zimtrollen-Käsekuchen ist mehr als nur ein Dessert. Er ist ein Fest für die Sinne und bringt die Wärme amerikanischer Backtraditionen auf den Tisch. Lassen Sie uns gemeinsam dieses wunderbare Rezept zubereiten!

Warum Sie diesen Zimtrollen-Käsekuchen lieben werden

Dieser Zimtrollen-Käsekuchen hat sich über die Jahre zu einem meiner zuverlässigsten Rezepte entwickelt. Die Kombination aus cremigem Käsekuchen und würzigen Zimtschichten erinnert an gemütliche Sonntagnachmittage in meiner Küche, wenn die ganze Familie zusammenkommt.

  • Die Zubereitung ist überraschend unkompliziert und gelingt auch Backanfängern mühelos
  • Der Graham-Cracker-Boden bietet die perfekte knusprige Basis für die cremige Füllung
  • Die Zimtschichten durchziehen den Kuchen wie ein kunstvolles Marmormuster und sehen einfach wunderschön aus
  • Der Kuchen lässt sich hervorragend vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser
  • Mit saurer Sahne wird die Textur besonders samtig und verhindert Risse an der Oberfläche
  • Die Kombination aus braunem und weißem Zucker gibt dem Kuchen eine angenehme Tiefe im Geschmack
Zimtrollen-Käsekuchen Rezept

Zutatenliste

Frischkäse: Das Herzstück dieses Käsekuchens sollte Raumtemperatur haben, damit er sich glatt und klumpenfrei verarbeiten lässt und eine seidige Konsistenz entsteht.

Eier: Sie binden die Masse zusammen und sorgen für die perfekte cremige Textur, die einen guten Käsekuchen ausmacht.

Saure Sahne: Dieses Geheimnis meiner Großmutter macht den Käsekuchen besonders saftig und verhindert unschöne Risse an der Oberfläche.

Zucker und brauner Zucker: Die Kombination aus beiden Zuckersorten gibt dem Kuchen eine ausgewogene Süße mit einem Hauch Karamellnote.

Graham-Cracker-Brösel: Diese typisch amerikanischen Kekskrümel bilden einen buttrigen, leicht süßen Boden, der perfekt zur cremigen Füllung passt.

Ungesalzene Butter: Geschmolzen und mit den Graham-Cracker-Bröseln vermischt, entsteht daraus ein stabiler und aromatischer Boden.

Weizenmehl: Eine kleine Menge Mehl stabilisiert die Käsemasse und gibt ihr die richtige Konsistenz beim Backen.

Gemahlener Zimt: Das Herzstück der Zimtwirbel – ich verwende immer hochwertigen Ceylon-Zimt für den besten Geschmack.

Vanilleextrakt: Ein Hauch echter Vanille rundet die Aromen ab und unterstreicht die Süße des Käsekuchens auf natürliche Weise.

Wie bereitet man Zimtrollen-Käsekuchen zu?

Schritt 1. Ich beginne immer damit, den Ofen rechtzeitig auf 160 Grad Celsius vorzuheizen, damit er die richtige Temperatur erreicht hat, wenn der Kuchen fertig zusammengestellt ist.

Schritt 2. Für den Boden vermische ich die Graham-Cracker-Brösel gründlich mit der geschmolzenen Butter und drücke die Mischung fest in die gefettete Springform – meine Großmutter sagte immer, ein fester Boden ist das Fundament eines guten Käsekuchens.

Schritt 3. In meiner großen Rührschüssel schlage ich den weichen Frischkäse mit dem Zucker cremig auf, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind – das dauert etwa 3 Minuten mit dem Handmixer.

Schritt 4. Die Eier gebe ich einzeln hinzu und rühre nach jedem Ei gründlich, damit die Masse schön luftig und gleichmäßig wird.

Schritt 5. Saure Sahne, Vanilleextrakt und Mehl hebe ich vorsichtig unter, bis alles gut vermischt ist – ich achte darauf, nicht zu lange zu rühren, damit die Masse zart bleibt.

Schritt 6. Für die Zimtmischung verrühre ich den braunen Zucker mit dem gemahlenen Zimt in einer kleinen Schüssel – der Duft erinnert mich jedes Mal an frische Zimtrollen aus der Bäckerei.

Schritt 7. Nun gieße ich die Hälfte der Käsemasse über den Boden, streue großzügig die Zimt-Zucker-Mischung darüber und bedecke alles mit der restlichen Käsemasse.

Schritt 8. Mit einem Buttermesser ziehe ich vorsichtige Spiralen durch die Masse, um schöne Marmormuster zu erzeugen – hier darf man ruhig kreativ sein.

Schritt 9. Der Kuchen backt 60-70 Minuten im vorgeheizten Ofen, bis die Ränder fest sind und die Mitte nur noch leicht wackelt, wenn man die Form bewegt.

Schritt 10. Nach dem Backen lasse ich den Kuchen vollständig bei Raumtemperatur abkühlen, bevor ich ihn mindestens 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen lasse – Geduld wird hier mit perfekter Konsistenz belohnt.

Zimtrollen-Käsekuchen Rezept

Aufbewahrung und Aufwärmen

Ich bewahre den Zimtrollen-Käsekuchen immer gut abgedeckt im Kühlschrank auf, wo er bis zu 5 Tage frisch bleibt. Am besten schmeckt er direkt aus dem Kühlschrank, schön gekühlt und cremig.

Falls Sie Portionen einfrieren möchten, schneide ich den Kuchen in einzelne Stücke, wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen gefrierfesten Behälter. So hält er sich bis zu 2 Monate und Sie haben immer ein besonderes Dessert zur Hand.

Zum Servieren nehme ich die Kuchenstücke etwa 10-15 Minuten vor dem Genuss aus dem Kühlschrank, damit sie nicht mehr eiskalt sind. Aufwärmen ist bei diesem Käsekuchen nicht nötig – er wird kalt genossen und entfaltet so sein volles Aroma.

Was passt zum Zimtrollen-Käsekuchen?

Frische Beeren: Ein bunter Mix aus Himbeeren, Blaubeeren und Erdbeeren bringt fruchtige Säure ins Spiel, die die Süße des Käsekuchens wunderbar ausgleicht – ähnlich wie bei meiner Linzer Torte linzer-torte.

Schlagsahne mit Vanille: Eine leicht gesüßte Schlagsahne mit einem Hauch Vanille macht den Kuchen noch cremiger und verleiht ihm eine elegante Note.

Heißer Kaffee oder Espresso: Die Bitterkeit eines guten Kaffees harmoniert perfekt mit der süßen Zimtnote und macht jedes Stück zum Genuss.

Karamellsauce: Ein Löffel warme Karamellsauce über dem gekühlten Kuchenstück schafft einen herrlichen Temperatur- und Geschmackskontrast.

Gehackte Pekannüsse: Geröstete Pekannüsse streue ich manchmal über den Kuchen, bevor ich ihn serviere – sie geben einen nussigen Crunch, der perfekt zur weichen Textur passt.

Bienenstich-Dessert: Für eine besonders festliche Kaffeetafel empfehle ich auch mein cremiges Bienenstich-Dessert im Glas bienenstich-dessertals zusätzliches Dessert – die karamellisierten Mandeln sind eine perfekte Ergänzung.

Häufig gestellte Fragen

Warum bekommt mein Käsekuchen Risse?

Zu schnelles Abkühlen ist oft der Grund für Risse. Ich lasse den Kuchen immer langsam im ausgeschalteten Ofen mit leicht geöffneter Tür abkühlen, bevor ich ihn herausnehme.

Kann ich normale Kekse statt Graham-Cracker verwenden?

Ja, Butterkekse oder Digestive-Kekse funktionieren genauso gut. Ich zerbrösle sie einfach fein und vermische sie mit der geschmolzenen Butter.

Wie erkenne ich, dass der Käsekuchen fertig ist?

Die Ränder sollten fest sein, während die Mitte noch leicht wackelt. Der Kuchen wird beim Abkühlen weiter fest.

Zimtrollen-Käsekuchen Rezept

Zimtrollen-Käsekuchen

Cremiger Käsekuchen mit würzigen Zimtschichten und Graham-Cracker-Boden
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 10 Minuten
Kühlzeit 4 Stunden
Gesamtzeit 1 Stunde 40 Minuten
Portionen: 8 Portionen
Gericht: Dessert, Kuchen
Küche: Amerikanisch
Kalorien: 520

Ingredients

  • 680 g Frischkäse weich, Raumtemperatur
  • 3 Stück große Eier
  • 240 g saure Sahne
  • 200 g Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 240 g Graham-Cracker-Brösel oder Butterkekse, fein zerbröselt
  • 115 g ungesalzene Butter geschmolzen
  • 30 g Weizenmehl
  • 2 EL gemahlener Zimt
  • 1 TL Vanilleextrakt

Kochutensilien

  • 23 cm Springform
  • Rührschüssel
  • Handmixer oder Standmixer
  • Kleine Schüssel für Zimtmischung
  • Buttermesser

Method

  1. Den Ofen auf 160 Grad Celsius vorheizen und eine 23 cm Springform leicht einfetten.
  2. Graham-Cracker-Brösel mit geschmolzener Butter vermischen und fest in den Boden der Springform drücken.
  3. Frischkäse und 200 g Zucker in einer Rührschüssel glatt rühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  4. Eier einzeln hinzufügen und nach jedem Ei gründlich verrühren, bis eine seidige Konsistenz entsteht.
  5. Saure Sahne, Vanilleextrakt und Mehl vorsichtig unterheben, bis alles gut vermischt ist.
  6. In einer separaten Schüssel braunen Zucker und gemahlenen Zimt gründlich vermengen.
  7. Die Hälfte der Käsemasse gleichmäßig über den Graham-Cracker-Boden gießen.
  8. Die Zimt-Zucker-Mischung großzügig über die erste Schicht streuen.
  9. Die restliche Käsemasse vorsichtig darüber gießen und mit einem Messer Marmorierungseffekte erzeugen.
  10. 60-70 Minuten backen, bis die Mitte fest ist und die Ränder leicht fest erscheinen.
  11. Bei Raumtemperatur vollständig abkühlen lassen, dann mindestens 4 Stunden im Kühlschrank kühlen.
  12. In Stücke schneiden und kalt servieren.

Notizen

Der Käsekuchen hält sich bis zu 5 Tage im Kühlschrank und kann bis zu 2 Monate eingefroren werden. Am besten schmeckt er am Tag nach dem Backen, wenn alle Aromen sich verbunden haben. Für beste Ergebnisse den Frischkäse auf Raumtemperatur bringen.

✍️ Artikel verfasst von:

Klara Weiss

Tochter von Gertrud und kreative Seele hinter Backenmitliebe.com. Klara verbindet ihre Leidenschaft für das Schreiben mit der Liebe zum Backen. Nach einem herausragenden Abschluss in Deutscher Literatur an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) verfasst sie heute liebevoll erzählte Rezepttexte, die jedem Leser das Gefühl geben, mit uns am Küchentisch zu sitzen.

Mehr über Klara Weiss erfahren

Schreibe einen Kommentar

Recipe Rating