Weihnachtszeit bedeutet für mich immer den Duft von Honig und Gewürzen, der durchs ganze Haus zieht. Als Kind stand ich in meiner Omas Küche und half ihr, kleine Teigkugeln zu formen – genau diese Lebkuchen-Bällchen, die heute noch jeden in meiner Familie begeistern. Diese köstlichen Lebkuchen-Bällchen sind der perfekte Begleiter für gemütliche Adventsnachmittage und bringen sofort Weihnachtsstimmung in jede Küche.
Lebkuchen haben eine jahrhundertealte Tradition in Deutschland und wurden ursprünglich von Mönchen gebacken. Die Kombination aus Honig und winterlichen Gewürzen macht diese kleinen Bällchen zu etwas ganz Besonderem. Der Teig ist überraschend einfach herzustellen, und die Gewürzmischung lässt sich nach eigenem Geschmack anpassen. Ich backe diese Lebkuchen-Bällchen jedes Jahr mit meiner Tochter Klara, und wir haben festgestellt, dass sie sich hervorragend als Geschenk eignen – verpackt in hübschen Dosen sind sie ein echter Hingucker auf jedem Weihnachtstisch.
Warum Sie diese Lebkuchen-Bällchen lieben werden
Diese Lebkuchen-Bällchen zu Weihnachten sind ein Familienrezept, das ich von meiner Großmutter geerbt habe und das ich über die Jahre perfektioniert habe. Die Zubereitung ist unkompliziert und erfordert keine besonderen Backfähigkeiten – selbst Backanfänger können hier tolle Ergebnisse erzielen.
Die Bällchen bleiben wochenlang frisch und werden mit der Zeit sogar noch aromatischer, was sie ideal für die Weihnachtsbäckerei macht. Sie benötigen nur alltägliche Zutaten, die Sie wahrscheinlich schon in Ihrer Vorratskammer haben. Der Honig verleiht ihnen eine natürliche Süße und hält sie wunderbar saftig. Die Kombination aus Zimt, Ingwer und Nelken sorgt für das typische Lebkuchen-Aroma, das einfach nach Weihnachten schmeckt. Diese kleinen Köstlichkeiten sind perfekt zum Kaffee, als Mitbringsel oder einfach zum Naschen zwischendurch – in meinem Haus verschwinden sie jedenfalls immer viel zu schnell.

Zutatenliste
Honig: Der Honig ist die Seele dieser Lebkuchen-Bällchen und sorgt für die typische Süße sowie für eine saftige, lange haltbare Konsistenz, die diese Plätzchen so besonders macht.
Zucker: Gemeinsam mit dem Honig bildet der Zucker die süße Grundlage und hilft dabei, die perfekte Textur zu erreichen – nicht zu weich und nicht zu hart.
Ungesalzene Butter: Die Butter macht den Teig geschmeidig und fügt eine angenehme, buttrige Note hinzu, die die Gewürze wunderbar abrundet.
Zimt: Dieses klassische Weihnachtsgewürz verleiht den Bällchen ihre warme, würzige Note und ist für mich das Herzstück jedes guten Lebkuchenrezepts.
Ingwer, gemahlen: Der gemahlene Ingwer bringt eine leichte Schärfe und Frische ins Spiel, die perfekt mit den anderen Gewürzen harmoniert und die Süße ausgleicht.
Nelken, gemahlen: Die Nelken sorgen für das typische, intensiv-würzige Aroma, das Lebkuchen so unverwechselbar macht – ich empfehle hier, nicht zu sparen.
Backpulver: Das Backpulver lockert den Teig auf und gibt den Bällchen ihre leichte, zarte Struktur, die im Mund zergeht.
Mehl: Als Basis des Teiges bindet das Mehl alle Zutaten zusammen und gibt den Lebkuchen-Bällchen ihre Form und Stabilität.
Gehackte Mandeln oder Walnüsse: Die Nüsse fügen eine angenehme Textur und einen nussigen Geschmack hinzu, der die Gewürze perfekt ergänzt – in meiner Küche bevorzuge ich Mandeln.
Rosinen: Die Rosinen bringen kleine Überraschungsmomente der Süße und Saftigkeit in jeden Bissen und machen die Bällchen noch interessanter.
Puderzucker zum Bestäuben: Der Puderzucker verleiht den fertigen Bällchen nicht nur eine festliche Optik, sondern fügt auch eine zusätzliche, zarte Süße hinzu.
Wie man Lebkuchen-Bällchen zu Weihnachten backt
Schritt 1: Ich beginne immer damit, Honig, Zucker und Butter in einem Topf bei niedriger Hitze zu erwärmen – dabei rühre ich ständig um, bis die Butter vollständig geschmolzen ist und sich alles zu einer glatten Masse verbunden hat.
Schritt 2: In einer großen Schüssel vermische ich alle trockenen Zutaten: Zimt, Ingwer, Nelken, Backpulver, Mehl und eine Prise Salz – diese Gewürzmischung erfüllt schon jetzt die ganze Küche mit weihnachtlichem Duft.
Schritt 3: Meine Oma hat mir immer gesagt, dass man die Honigmischung etwas abkühlen lassen sollte, bevor man sie zu den trockenen Zutaten gibt – so wird der Teig gleichmäßiger und lässt sich besser verarbeiten.
Schritt 4: Ich knete den Teig dann gründlich durch, bis er schön homogen und geschmeidig ist – das dauert etwa 3-4 Minuten und ist das Geheimnis für die perfekte Konsistenz.
Schritt 5: Jetzt arbeite ich die gehackten Mandeln und Rosinen unter den Teig, wobei ich darauf achte, dass sie gleichmäßig verteilt sind, damit jede Kugel etwas davon abbekommt.
Schritt 6: Aus dem Teig forme ich kleine, gleichmäßige Bällchen von etwa 3 cm Durchmesser – ich habe festgestellt, dass eine Teelöffel-Portion genau die richtige Größe ergibt.
Schritt 7: Die Bällchen lege ich mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, denn sie gehen beim Backen noch etwas auseinander und brauchen Platz.
Schritt 8: Bei 180°C backe ich die Lebkuchen-Bällchen 15-20 Minuten, bis sie leicht goldbraun sind – mein Tipp ist, sie eher etwas kürzer zu backen, damit sie schön saftig bleiben.
Schritt 9: Nach dem Backen lasse ich die Bällchen auf einem Gitter vollständig auskühlen, bevor ich sie großzügig mit Puderzucker bestäube – das macht sie nicht nur hübsch, sondern auch noch leckerer.
Aufbewahrung und Servieren
Ich bewahre meine Lebkuchen-Bällchen immer in einer luftdichten Blechdose auf, wo sie bei Raumtemperatur bis zu 4 Wochen frisch bleiben – tatsächlich werden sie mit jedem Tag aromatischer, weil die Gewürze noch besser durchziehen. Zwischen die Schichten lege ich gerne Backpapier, damit die Bällchen nicht aneinander kleben.
Falls Sie die Bällchen länger aufbewahren möchten, können Sie sie problemlos einfrieren – ich verpacke sie dafür portionsweise in Gefrierbeuteln, und sie halten sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur etwa eine Stunde stehen lassen und anschließend frisch mit Puderzucker bestäuben.
Diese Lebkuchen-Bällchen schmecken am besten zu einer Tasse heißem Tee oder Glühwein, und ich serviere sie gerne auf einem schönen Teller zusammen mit anderen Weihnachtsplätzchen. In meiner Familie sind sie ein fester Bestandteil jeder Adventskaffeetafel geworden.

Was zu Lebkuchen-Bällchen servieren
Weihnachtliche Bratapfel-Creme: Diese cremige weihnachtliche Bratapfel-Creme passt wunderbar zu den würzigen Lebkuchen-Bällchen und ergänzt die winterlichen Aromen perfekt – die Kombination aus Apfel und Gewürzen harmoniert herrlich miteinander.
Schnelle Spekulatius-Creme: Servieren Sie die Bällchen zusammen mit einer schnellen Spekulatius-Creme für ein festliches Dessert-Erlebnis – die würzige Creme unterstreicht die Lebkuchen-Aromen und macht das Ganze noch weihnachtlicher.
Mandarinen-Spekulatius-Dessert: Ein erfrischendes Mandarinen-Spekulatius-Dessert bringt eine fruchtige Note, die die intensiven Gewürze der Lebkuchen-Bällchen ausgleicht und für Abwechslung auf dem Dessertteller sorgt.
Bratapfel-Dessert: Das klassische Bratapfel-Dessert ist eine traditionelle Begleitung, die die warmen Zimtnoten der Lebkuchen-Bällchen perfekt ergänzt und ein rundum weihnachtliches Geschmackserlebnis schafft.
Weihnachtsdessert Spekulatius-Mascarpone: Dieses cremige Weihnachtsdessert mit Spekulatius-Mascarpone bildet einen herrlichen Kontrast zur Textur der Bällchen und macht sie zu einem eleganten Dessert für die Festtage.
Apfel-Tiramisu: Das Apfel-Tiramisu verbindet fruchtige Frische mit cremiger Fülle und passt hervorragend zu den würzigen Lebkuchen-Bällchen – diese Kombination ist bei meinen Gästen immer ein großer Erfolg.
Heißer Glühwein: Der würzige, warme Glühwein passt perfekt zu den Gewürzen in den Lebkuchen-Bällchen und verstärkt das weihnachtliche Geschmackserlebnis – diese Kombination ist in Deutschland ein absoluter Klassiker.
Zimtsterne: Servieren Sie die Lebkuchen-Bällchen gemeinsam mit anderen klassischen deutschen Weihnachtsplätzchen wie Zimtsternen für eine abwechslungsreiche Plätzchenmischung auf Ihrem Kaffeetisch.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich andere Nüsse verwenden?
Ja, Sie können problemlos Haselnüsse, Walnüsse oder sogar Pistazien verwenden – ich habe alle Varianten ausprobiert, und jede bringt ihre eigene besondere Note mit.
Warum sind meine Lebkuchen-Bällchen zu hart geworden?
Das passiert meist, wenn sie zu lange gebacken wurden – ich empfehle, sie lieber etwas kürzer im Ofen zu lassen und dann auf dem heißen Blech noch 2-3 Minuten nachziehen zu lassen.
Kann ich den Honig durch etwas anderes ersetzen?
Ahornsirup oder Zuckerrübensirup funktionieren als Ersatz, aber der typische Lebkuchengeschmack kommt wirklich nur mit Honig richtig zur Geltung.

Lebkuchen-Bällchen zu Weihnachten
Ingredients
Kochutensilien
Method
- Honig, Zucker und Butter in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Gut umrühren und vom Herd nehmen.
- In einer großen Schüssel die Gewürze, das Backpulver, das Mehl und das Salz vermengen. Die Honigmischung hinzufügen und alles gut verkneten, bis ein homogener Teig entsteht.
- Gehackte Mandeln oder Walnüsse sowie Rosinen unter den Teig kneten.
- Den Teig in kleine Portionen teilen und daraus gleichmäßige Bällchen formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
- Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Lebkuchen-Bällchen etwa 15-20 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
- Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
- Die abgekühlten Bällchen mit Puderzucker bestäuben, um ihnen eine festliche Note zu verleihen.







