Butter Chicken Rezept

Butter Chicken ist eines dieser Gerichte, das mich jedes Mal an den ersten Abend erinnert, als meine Tochter Klara es für die Familie gekocht hat – die cremige Sauce, das zarte Hähnchen, einfach unwiderstehlich. Dieses indische Klassiker-Rezept hat sich schnell zu einem festen Bestandteil unserer Wochenplanung entwickelt, denn es vereint würzige Aromen mit einer samtigen Textur, die jeden Gaumen verwöhnt.

Butter Chicken, oder Murgh Makhani, stammt ursprünglich aus Nordindien und wurde in den 1950er Jahren in Delhi erfunden. Was dieses Gericht so besonders macht, ist die perfekte Balance zwischen den würzigen Gewürzen und der milden, cremigen Tomatensauce. Es ist überraschend einfach zuzubereiten und schmeckt immer wie im Restaurant – nur dass Sie genau wissen, was drin ist. Mit seiner reichhaltigen Sauce und dem saftig-zarten Hähnchen ist es ein echter Seelenwärmer für die ganze Familie.

Warum Sie dieses Butter Chicken Rezept lieben werden

Dieses Butter Chicken vereint authentische indische Aromen mit praktischer Alltagstauglichkeit und ist ideal für alle, die sich nach einem herzhaften, proteinreichen Abendessen sehnen. Ich habe dieses Rezept über die Jahre immer wieder verfeinert, bis es genau die richtige Balance zwischen Würze und Cremigkeit erreicht hat.

Die Zubereitung dauert weniger als eine Stunde, trotzdem schmeckt es wie stundenlang gekocht. Sie benötigen nur alltägliche Gewürze, die Sie vermutlich bereits in Ihrer Küche haben. Mit 42 Gramm Protein pro Portion ist es perfekt für alle, die auf ihre Ernährung achten. Die Marinade macht das Hähnchen unglaublich zart und aromatisch. Sie können die Schärfe ganz nach Ihrem Geschmack anpassen. Reste schmecken am nächsten Tag sogar noch besser, wenn die Aromen richtig durchgezogen sind.

Butter Chicken mit cremiger Tomatensauce in gusseiserner Pfanne garniert mit frischem Koriander

Zutaten-Hinweise

Hähnchenbrust: Das magere Fleisch nimmt die Gewürze der Marinade wunderbar auf und bleibt durch den Joghurt saftig und zart, während es gleichzeitig für den hohen Proteingehalt sorgt.

Naturjoghurt: Er macht das Hähnchen butterzart und gibt der Marinade eine angenehme Säure, die perfekt mit den warmen Gewürzen harmoniert.

Kurkuma: Dieses goldgelbe Gewürz verleiht dem Gericht seine charakteristische Farbe und einen leicht erdigen, warmen Geschmack, den ich in keinem indischen Rezept missen möchte.

Garam Masala: Diese traditionelle Gewürzmischung ist das Herzstück des Butter Chicken und bringt eine komplexe Wärme mit Noten von Zimt, Nelken und Kardamom.

Passierte Tomaten: Sie bilden die Basis der samtigen Sauce und geben dem Gericht eine natürliche Süße sowie eine wunderschöne rote Farbe.

Sahne: Die Sahne macht die Sauce unwiderstehlich cremig und mildert die Intensität der Gewürze perfekt ab – für eine laktosefreie Variante funktioniert Kokosmilch genauso gut.

Ingwer: Frischer Ingwer fügt eine leichte Schärfe und Frische hinzu, die das Gericht hebt und die anderen Aromen wunderbar ergänzt.

Butter: Echte Butter ist hier unverzichtbar und gibt dem Gericht seinen charakteristischen, reichhaltigen Geschmack, der diesem Curry seinen Namen verleiht.

Wie man Butter Chicken zubereitet

Schritt 1. Ich beginne immer damit, die Marinade vorzubereiten – einfach alle Zutaten in einer Schüssel vermischen, das Hähnchen dazugeben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen, am besten aber über Nacht im Kühlschrank.

Schritt 2. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und das marinierte Hähnchen bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun anbraten, etwa 6 bis 8 Minuten lang, dann beiseite stellen.

Schritt 3. Meine Großmutter hat mir beigebracht, dass man die Zwiebeln wirklich glasig braten sollte – etwa 5 Minuten – bevor man Knoblauch und Ingwer hinzugibt, so entfalten sich die Aromen am besten.

Schritt 4. Jetzt kommen die Gewürze dazu – Korianderpulver, Garam Masala und nach Belieben Chilipulver kurz anrösten, bis es herrlich duftet, dann die passierten Tomaten unterrühren.

Schritt 5. Die Tomatensauce etwa 10 Minuten köcheln lassen, damit sie schön eindickt und die Gewürze sich voll entfalten können – dieser Schritt ist entscheidend für den Geschmack.

Schritt 6. Sahne und einen Teelöffel Zucker einrühren, der die Säure der Tomaten ausgleicht, weitere 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz abschmecken.

Schritt 7. Das gebratene Hähnchen zurück in die Sauce geben, alles gut vermengen und noch 5 Minuten köcheln lassen, damit das Fleisch die cremige Sauce richtig aufnimmt.

Schritt 8. Mit frischem Koriander bestreuen und am besten mit duftendem Basmatireis und warmem Naan-Brot servieren – so schmeckt es wie im indischen Restaurant.

Aufbewahrung und Aufwärmen

Ich bewahre Reste vom Butter Chicken normalerweise in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf, wo sie bis zu 4 Tage frisch bleiben. Achten Sie darauf, dass das Gericht vollständig abgekühlt ist, bevor Sie es verschließen, um Kondensation zu vermeiden.

Wenn Sie größere Mengen einfrieren möchten, empfehle ich, einzelne Portionen in gefrierfeste Behälter zu füllen – so lässt es sich später einfacher portionieren. Das Butter Chicken hält sich problemlos bis zu 3 Monate im Gefrierschrank und schmeckt nach dem Auftauen immer noch herrlich.

Zum Aufwärmen erhitze ich das Gericht am liebsten in einem Topf bei mittlerer Hitze, dabei ab und zu umrühren, bis es durchgewärmt ist. Falls die Sauce zu dick geworden ist, einfach einen Schuss Wasser oder Sahne hinzufügen. In der Mikrowelle geht es natürlich auch schnell – dann das Gericht abdecken und in Intervallen erwärmen, zwischendurch umrühren.

Was man zu Butter Chicken servieren kann

Basmatireis Der duftende, lockere Basmatireis ist der klassische Begleiter und nimmt die cremige Sauce perfekt auf, während er mit seinem nussigen Aroma das Gericht wunderbar ergänzt.

Naan-Brot oder Langos Warmes, fluffiges Naan-Brot eignet sich hervorragend zum Aufdippen der köstlichen Sauce – in meiner Familie reißen wir uns regelrecht darum, die letzten Reste vom Teller zu wischen. Als Alternative können Sie auch unseren Langos aus der Heißluftfritteuse probieren, der genauso gut zur cremigen Sauce passt.

Gurken-Raita oder Radieschen-Dip Ein kühler Joghurt-Dip mit Gurken und Minze bringt eine erfrischende Note und mildert die Würze des Currys angenehm ab, perfekt für alle, die es nicht zu scharf mögen. Unser Radieschen und Cream Cheese Dip ist ebenfalls eine hervorragende frische Beilage.

Geröstetes Gemüse Ich serviere gerne gebratene Paprika, Zucchini oder Blumenkohl dazu – das geröstete Gemüse fügt eine leichte Rauchnote und zusätzliche Nährstoffe hinzu. Meine Ofenzucchini mit Feta oder die Ofen-Kartoffeln mit Feta passen wunderbar zum würzigen Curry.

Frischer Salat Ein knackiger Salat bringt Frische und Textur auf den Teller. Probieren Sie dazu unseren Bulgur Salat mit Joghurt oder den orientalischen Rote Linsensalat mit Feta für einen mediterranen Touch.

Protein-Coleslaw Für eine leichte, knackige Beilage empfehle ich unseren Protein Coleslaw ohne Mayo, der die reichhaltige Sauce perfekt ausgleicht und gleichzeitig für zusätzliche Proteine sorgt.

Mango Chutney Die süß-säuerliche Note des Chutneys schafft einen wunderbaren Kontrast zur cremigen, würzigen Sauce und macht jede Mahlzeit zu etwas Besonderem.

Butter Chicken Portion mit Basmatireis und Naan Brot auf weißem Teller

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch Hähnchenschenkel statt Brust verwenden?

Ja, Hähnchenschenkel sind sogar noch saftiger und schmackhafter, sie benötigen nur etwa 5 Minuten länger Garzeit als die Brust.

Wie kann ich das Gericht weniger scharf machen?

Lassen Sie das Chilipulver einfach weg oder reduzieren Sie die Menge – die anderen Gewürze sorgen trotzdem für ein aromatisches Gericht ohne Schärfe.

Warum ist meine Sauce zu flüssig geworden?

Lassen Sie die Sauce länger köcheln, bis sie eindickt, oder fügen Sie einen Esslöffel Tomatenmark hinzu, das bindet die Flüssigkeit gut.

Butter Chicken Portion mit Basmatireis und Naan Brot auf weißem Teller

Butter Chicken

Cremiges indisches Hähnchencurry mit reichhaltiger Tomatensauce und authentischen Gewürzen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Marinierzeit 30 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Abendessen, Hauptgericht
Küche: Asiatisch, Indisch
Kalorien: 480

Ingredients

  • 600 g Hähnchenbrust gewürfelt
  • 150 g Naturjoghurt
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Garam Masala für Marinade
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Salz für Marinade
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Öl zum Braten
  • 2 EL Butter
  • 1 Zwiebel fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 1 EL Ingwer gerieben
  • 1 TL Korianderpulver
  • 1 TL Garam Masala für Sauce
  • 0.5 TL Chilipulver optional
  • 400 g Passierte Tomaten
  • 150 ml Sahne oder Kokosmilch
  • 1 TL Zucker
  • Salz nach Geschmack
  • Frischer Koriander zum Garnieren

Kochutensilien

  • Große Pfanne oder Wok
  • Rührschüssel für Marinade
  • Holzlöffel
  • Messbecher

Method

  1. Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel vermengen. Hähnchenwürfel hinzufügen, gut vermischen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
  2. In einer Pfanne das Öl erhitzen und das marinierte Hähnchen goldbraun braten, etwa 6 bis 8 Minuten. Beiseite stellen.
  3. Butter in derselben Pfanne schmelzen lassen, Zwiebel glasig anbraten, etwa 5 Minuten, dann Knoblauch und Ingwer hinzufügen und 1 Minute mitbraten.
  4. Koriander, Garam Masala und Chilipulver einrühren. Passierte Tomaten dazugeben, 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Sahne und Zucker einrühren, nochmals 5 Minuten köcheln. Nach Bedarf mit Salz abschmecken.
  6. Hähnchen zurück in die Pfanne geben, alles gut vermengen und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  7. Mit frischem Koriander bestreuen und mit Basmatireis und Naan servieren.

Notizen

Für beste Ergebnisse das Hähnchen über Nacht marinieren. Die Sauce kann nach Belieben mit mehr Sahne verdünnt werden. Reste halten sich im Kühlschrank bis zu 4 Tage oder eingefroren bis zu 3 Monate.

✍️ Artikel verfasst von:

Klara Weiss

Tochter von Gertrud und kreative Seele hinter Backenmitliebe.com. Klara verbindet ihre Leidenschaft für das Schreiben mit der Liebe zum Backen. Nach einem herausragenden Abschluss in Deutscher Literatur an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) verfasst sie heute liebevoll erzählte Rezepttexte, die jedem Leser das Gefühl geben, mit uns am Küchentisch zu sitzen.

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