Apfel-Zimt-Käsekuchen Rezept

Wenn ich an kühle Herbsttage denke, kommt mir sofort dieser Apfel-Zimt-Käsekuchen in den Sinn – eine perfekte Kombination aus cremiger Käsefüllung und würzigen Äpfeln, die jedes Kaffeetrinken zu etwas Besonderem macht.

In meiner Familie backen wir diesen Käsekuchen seit Generationen, besonders wenn die Apfelsaison beginnt und die Küche nach Zimt duftet. Was diesen Kuchen so besonders macht, ist die Harmonie zwischen der samtigen Quarkmasse und den karamellisierten Apfelscheiben obendrauf. Der knusprige Keksboden bildet die perfekte Grundlage, während die Zimtnote dem Ganzen eine wohlige Wärme verleiht. Jeder Bissen schmeckt nach Gemütlichkeit und Heimat – genau das, was man an einem Herbstnachmittag braucht.

Warum Sie diesen Apfel-Zimt-Käsekuchen lieben werden

Dieser Apfel-Zimt-Käsekuchen vereint das Beste aus zwei Welten: die Cremigkeit eines klassischen Käsekuchens mit der fruchtigen Frische von Äpfeln. Meine Tochter Klara und ich haben dieses Rezept unzählige Male gebacken, und es gelingt einfach immer. Die Zubereitung ist unkompliziert und erfordert keine besonderen Backfähigkeiten – perfekt für Backanfänger und erfahrene Hobbybäcker gleichermaßen. Der Kuchen hält sich mehrere Tage im Kühlschrank und schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser, wenn alle Aromen richtig durchgezogen sind. Die Kombination aus Quark und Frischkäse macht ihn wunderbar leicht und nicht zu schwer. Mit seinen herbstlichen Aromen passt er perfekt zur Saison, schmeckt aber das ganze Jahr über köstlich. Das Schönste ist, dass man ihn gut vorbereiten kann – ideal, wenn Gäste kommen oder man etwas für den Wochenendbesuch braucht.

Apfel-Zimt-Käsekuchen Rezept

Zutatenliste

Butterkekse: Die zerbröselten Butterkekse bilden die knusprige Basis des Kuchens und geben ihm eine leicht süße, butterige Note, die perfekt zur cremigen Füllung passt.

Ungesalzene Butter: Die geschmolzene Butter bindet die Keksbrösel zu einem festen Boden zusammen und sorgt für die richtige Konsistenz und einen reichhaltigen Geschmack.

Quark: Der Quark ist die Hauptzutat der Käsefüllung und verleiht dem Kuchen seine typisch deutsche, leicht säuerliche Note sowie eine luftig-cremige Textur.

Frischkäse: Der Frischkäse macht die Füllung besonders cremig und samtig und ergänzt den Quark mit einer milden, vollmundigen Geschmacksnote.

Zucker: Der Zucker süßt die Käsemasse auf angenehme Weise und hilft auch dabei, die richtige Konsistenz zu erreichen, ohne den Kuchen zu schwer zu machen.

Eier: Die Eier binden alle Zutaten zusammen und geben der Käsefüllung ihre stabile Struktur, während sie gleichzeitig für Luftigkeit sorgen.

Vanilleextrakt: Die Vanille verleiht dem Kuchen eine warme, süße Duftnote, die wunderbar mit dem Zimt harmoniert und dem Ganzen eine gemütliche Note gibt.

Zimt: Der Zimt ist das Herzstück dieses Herbstkuchens und verleiht sowohl der Käsefüllung als auch den Äpfeln eine würzige Wärme, die perfekt zur Jahreszeit passt.

Zitronensaft: Der Zitronensaft bringt eine frische Säure in die Käsemasse und verhindert, dass die Äpfel braun werden, während er ihre natürliche Fruchtigkeit unterstreicht.

Äpfel: Die frischen Äpfel geben dem Kuchen eine fruchtige Komponente und werden beim Backen wunderbar weich, während sie ihre leichte Säure behalten.

Wie bereitet man Apfel-Zimt-Käsekuchen zu?

Schritt 1: Ich beginne immer damit, den Ofen auf 180°C vorzuheizen und eine 24-cm-Springform gut einzufetten, damit sich der Kuchen später leicht lösen lässt.

Schritt 2: Für den Boden vermische ich die zerbröselten Butterkekse mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker, bis alles gut miteinander verbunden ist, und drücke die Masse fest auf den Boden der Form.

Schritt 3: In einer großen Schüssel verrühre ich Quark, Frischkäse, Zucker, Eier, Vanilleextrakt, Zimt, Zitronensaft und eine Prise Salz mit einem Handrührgerät, bis eine glatte, cremige Masse entsteht – das dauert etwa zwei Minuten.

Schritt 4: Ich gieße die Käsefüllung vorsichtig auf den Keksboden und streiche sie mit einem Teigschaber gleichmäßig glatt, damit sie schön eben wird.

Schritt 5: Die geschälten und in dünne Scheiben geschnittenen Äpfel vermenge ich in einer Schüssel mit Zucker, Zimt und Zitronensaft, bis jede Scheibe gleichmäßig bedeckt ist.

Schritt 6: Die marinierten Apfelscheiben lege ich nun in einem schönen Muster auf die Käsefüllung – ich arrangiere sie gerne kreisförmig von außen nach innen, das sieht später besonders hübsch aus.

Schritt 7: Der Kuchen wandert für 50 bis 60 Minuten in den vorgeheizten Ofen, bis die Füllung fest ist und die Oberfläche leicht goldbraun wird – meine Oma hat mir beigebracht, dass man nicht zu oft die Ofentür öffnen sollte.

Schritt 8: Nach dem Backen lasse ich den Apfel-Zimt-Käsekuchen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür langsam abkühlen, damit er nicht reißt – Geduld ist hier wirklich wichtig, genau wie bei unserem cremigsten Käsekuchen aller Zeiten.

Wie man Apfel-Zimt-Käsekuchen aufbewahrt und aufwärmt

Ich bewahre meinen Apfel-Zimt-Käsekuchen immer im Kühlschrank auf, wo er in einer verschlossenen Kuchendose oder mit Frischhaltefolie abgedeckt bis zu fünf Tage frisch bleibt. Der Kuchen sollte vollständig abgekühlt sein, bevor Sie ihn in den Kühlschrank stellen, damit sich kein Kondenswasser bildet.

Zum Einfrieren schneide ich den Kuchen in Portionen, wickle jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie und lege es dann in einen Gefrierbeutel – so hält er sich bis zu drei Monate. In meiner Erfahrung friert dieser Käsekuchen ausgezeichnet ein und behält dabei seine cremige Konsistenz.

Dieser Kuchen schmeckt direkt aus dem Kühlschrank köstlich und muss nicht aufgewärmt werden. Falls Sie ihn lieber bei Zimmertemperatur genießen möchten, nehmen Sie ihn einfach etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Eingefrorene Stücke können Sie über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

Apfel-Zimt-Käsekuchen Rezept

Was man zu Apfel-Zimt-Käsekuchen serviert

Geschlagene Sahne: Eine Portion frisch geschlagene Sahne mit etwas Vanillezucker passt wunderbar zu diesem Kuchen und macht ihn noch cremiger – in meiner Familie ist das ein Muss.

Vanilleeis: Das kalte Vanilleeis schmilzt auf dem Kuchen und bildet einen herrlichen Kontrast zur warmen Zimtnote der Äpfel, besonders wenn der Kuchen noch leicht lauwarm ist.

Einfache Apfel-Zimt-Muffins: Wenn Sie noch mehr herbstliche Leckereien möchten, passen unsere Apfel-Zimt-Muffins perfekt dazu – die Kombination aus großem Kuchen und kleinen Muffins macht Ihre Kaffeetafel besonders vielfältig.

Heißer Kaffee oder Tee: Eine Tasse frisch gebrühter Kaffee oder ein würziger Chai-Tee ergänzt die Herbstaromen des Kuchens perfekt und macht ihn zum idealen Begleiter für einen gemütlichen Nachmittag.

Apfelküchle: Als zusätzliche süße Beilage empfehle ich unsere traditionellen Apfelküchle – die gebackenen Apfelringe im Teigmantel passen herrlich zu diesem Käsekuchen und bieten eine schöne Texturvielfalt.

Bienenstich-Dessert: Für eine besonders festliche Kaffeetafel servieren Sie den Käsekuchen zusammen mit unserem cremigen Bienenstich-Dessert im Glas – beide deutschen Klassiker ergänzen sich wunderbar.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich statt Quark auch nur Frischkäse verwenden?

Ja, das geht, aber der Kuchen wird dann deutlich reichhaltiger und schwerer – ich empfehle, mindestens die Hälfte Quark zu verwenden, um die typisch luftige Konsistenz zu behalten.

Warum reißt mein Käsekuchen beim Backen?

Das passiert meist durch zu schnelles Abkühlen oder zu hohe Backtemperatur – lassen Sie den Kuchen unbedingt langsam im leicht geöffneten Ofen abkühlen, wie ich es in Schritt 8 beschrieben habe.

Welche Apfelsorte eignet sich am besten?

Ich verwende am liebsten säuerliche Sorten wie Boskoop oder Granny Smith, weil sie beim Backen ihre Form behalten und einen schönen Kontrast zur süßen Käsefüllung bilden.

Apfel-Zimt-Käsekuchen Rezept

Apfel-Zimt-Käsekuchen

Cremiger Käsekuchen mit Quark, Frischkäse und würzigen Zimtäpfeln auf Keksboden
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten
Portionen: 10 Portionen
Gericht: Dessert, Kuchen
Küche: Deutsch, Europäisch
Kalorien: 385

Ingredients

  • 200 g Butterkekse zerbröselt
  • 100 g Ungesalzene Butter geschmolzen
  • 2 EL Zucker für den Boden
  • 500 g Quark
  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Zucker für die Käsefüllung
  • 3 Stück Große Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zimt für die Käsefüllung
  • 1 EL Zitronensaft für die Käsefüllung
  • 1 Prise Salz
  • 3 Stück Große Äpfel geschält, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
  • 50 g Zucker für die Apfelschicht
  • 1 TL Zimt für die Apfelschicht
  • 1 EL Zitronensaft für die Apfelschicht

Kochutensilien

  • Springform (24 cm Durchmesser)
  • Große Rührschüssel
  • Handrührgerät
  • Teigschaber
  • Mittlere Schüssel

Method

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen und eine Springform mit 24 cm Durchmesser gut einfetten.
  2. Die zerbröselten Butterkekse mit der geschmolzenen Butter und 2 EL Zucker in einer Schüssel vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Diese Mischung gleichmäßig auf dem Boden der Springform andrücken.
  3. In einer großen Schüssel Quark, Frischkäse, 150 g Zucker, Eier, Vanilleextrakt, 1 TL Zimt, 1 EL Zitronensaft und Salz mit einem Handrührgerät gut vermengen, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.
  4. Die Käsefüllung gleichmäßig auf den Keksboden gießen und mit einem Teigschaber glatt streichen.
  5. In einer mittleren Schüssel die Apfelscheiben mit 50 g Zucker, 1 TL Zimt und 1 EL Zitronensaft vermengen, bis alle Scheiben gleichmäßig bedeckt sind.
  6. Die marinierten Apfelscheiben gleichmäßig in einem schönen Muster auf der Käsefüllung anrichten.
  7. Den Käsekuchen im vorgeheizten Ofen etwa 50-60 Minuten backen, bis die Füllung fest ist und die Oberfläche leicht goldbraun wird.
  8. Den Kuchen nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür langsam abkühlen lassen, damit er nicht reißt. Anschließend vollständig abkühlen lassen, bevor er aus der Form gelöst wird.

Notizen

Der Apfel-Zimt-Käsekuchen hält sich im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose bis zu 5 Tage. Er kann auch portionsweise eingefroren werden und hält sich so bis zu 3 Monate. Am besten schmeckt er direkt aus dem Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur. Für die besten Ergebnisse säuerliche Apfelsorten wie Boskoop oder Granny Smith verwenden.

✍️ Artikel verfasst von:

Klara Weiss

Tochter von Gertrud und kreative Seele hinter Backenmitliebe.com. Klara verbindet ihre Leidenschaft für das Schreiben mit der Liebe zum Backen. Nach einem herausragenden Abschluss in Deutscher Literatur an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) verfasst sie heute liebevoll erzählte Rezepttexte, die jedem Leser das Gefühl geben, mit uns am Küchentisch zu sitzen.

Mehr über Klara Weiss erfahren

Schreibe einen Kommentar

Recipe Rating