Apfel-Tiramisu mit Mascarpone und Zimt

An einem sonnigen Herbstmorgen steht bei uns zu Hause immer ein köstliches Apfel-Tiramisu auf dem Tisch, und der Duft von Zimt und frischen Äpfeln erfüllt die Küche. Meine Großmutter hat mir beigebracht, dass die besten Desserts nicht kompliziert sein müssen – sie brauchen nur gute Zutaten und etwas Liebe. Dieses Apfel-Tiramisu vereint cremige Mascarpone mit herbstlichen Äpfeln zu einem Dessert, das Herzen erwärmt.

Das klassische italienische Tiramisu kennt jeder, doch diese herbstliche Variante mit Apfelmus und Zimt bringt deutsche Gemütlichkeit in das beliebte Schichtdessert. Statt Kaffee verwenden wir Apfelsaft zum Tränken der Löffelbiskuits, und das Apfelmus sorgt für eine fruchtige Note, die perfekt zur Jahreszeit passt. Die cremige Mascarpone-Schicht bleibt dabei herrlich italienisch, während die Äpfel dem Ganzen eine heimelige Note verleihen. In meiner Küche bereite ich dieses Dessert besonders gern im Herbst zu, wenn die Äpfel frisch vom Markt kommen und die Tage kürzer werden. Es ist das perfekte Dessert für Familienfeiern oder gemütliche Kaffeenachmittage.

Warum Sie dieses Apfel-Tiramisu lieben werden

Diese herbstliche Variante des klassischen Tiramisus verbindet das Beste aus zwei Welten – italienische Cremigkeit trifft auf deutsche Apfelliebe. Ich habe dieses Rezept über die Jahre perfektioniert, und meine Familie kann einfach nicht genug davon bekommen.

Das Dessert lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt nach ein paar Stunden Kühlzeit sogar noch besser, wenn alle Aromen sich verbunden haben. Die Kombination aus süßem Apfelmus, cremiger Mascarpone und getränkten Löffelbiskuits ergibt eine perfekt ausbalancierte Textur. Mit einfachen Zutaten aus dem Supermarkt zaubern Sie ein beeindruckendes Dessert, das aussieht wie aus der Konditorei. Die Zubereitung dauert nur etwa 20 Minuten, und der Rest erledigt sich von selbst im Kühlschrank. Besonders praktisch ist, dass Sie die Gläser einzeln portionieren können – perfekt für Gäste oder zum Mitnehmen.

Apfel-Tiramisu mit Mascarpone und Zimt

Zutatenliste

Mascarpone: Diese italienische Frischkäsecreme bildet die cremige Basis des Desserts und sorgt für die charakteristische Tiramisu-Textur mit ihrem mild-buttrigen Geschmack.

Puderzucker: Der fein gemahlene Zucker löst sich schnell in der Mascarpone auf und süßt die Creme, ohne Körner zu hinterlassen.

Griechischer Joghurt: Ich verwende gerne griechischen Joghurt, weil er die Mascarpone-Creme etwas leichter macht und eine angenehme Frische hinzufügt, ohne die Cremigkeit zu beeinträchtigen.

Sahne: Die steif geschlagene Sahne verleiht der Creme ihre luftige Konsistenz und macht das Apfel-Tiramisu besonders zart im Geschmack.

Sahnesteif: Dieses Pulver stabilisiert die Schlagsahne und sorgt dafür, dass die Creme auch nach mehreren Stunden im Kühlschrank ihre Form behält.

Bourbon-Vanillezucker: Der echte Vanillegeschmack rundet die Creme ab und harmoniert wunderbar mit dem Apfelaroma.

Löffelbiskuits: Diese trockenen Biskuits saugen den Apfelsaft perfekt auf und werden schön weich, ohne zu zerfallen – die ideale Grundlage für jedes Tiramisu.

Apfelsaft: Ich empfehle naturtrüben Apfelsaft, der die Biskuits mit fruchtigem Geschmack tränkt und die herbstliche Note verstärkt.

Bittermandelaroma: Diese wenigen Tropfen verleihen dem Dessert eine dezente Marzipan-Note, die hervorragend zu Äpfeln passt, sind aber optional.

Apfelmus: Das Herzstück dieses herbstlichen Tiramisus – ich bevorzuge Apfelmus ohne Zuckerzusatz, damit ich die Süße selbst kontrollieren kann.

Zimt: Das klassische Apfelgewürz bringt Wärme und herbstliche Gemütlichkeit in jede Schicht des Desserts.

Wie bereitet man Apfel-Tiramisu zu?

Schritt 1: Ich beginne immer damit, die Löffelbiskuits auf große Teller mit Rand zu legen, damit sie den Apfelsaft gleichmäßig aufnehmen können. Den Apfelsaft mit dem Bittermandelaroma verrühren und die Biskuits damit beträufeln – sie sollen weich werden, aber noch ihre Form behalten.

Schritt 2: Die Mascarpone mit dem gesiebten Puderzucker vorsichtig glatt rühren, ohne zu lange zu rühren, sonst wird die Creme körnig. Den Joghurt sanft unterheben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

Schritt 3: Meine Oma hat mir beigebracht, die Sahne immer eiskalt zu schlagen und dabei Sahnesteif und Vanillezucker nach und nach einrieseln zu lassen. Die steife Schlagsahne dann mit einem Teigschaber behutsam unter die Mascarpone-Creme heben, damit sie schön luftig bleibt.

Schritt 4: Die getränkten Löffelbiskuits in kleinere Stücke teilen und das Apfelmus mit Zimt würzen. In etwa 6 Gläser beginne ich mit einer Schicht Biskuit-Stückchen, gefolgt von Apfelmus und Creme – ich verwende einen Spritzbeutel, um die Creme sauber am Rand entlang und dann in der Mitte zu verteilen.

Schritt 5: Die Gläser mit der restlichen Creme abschließen und abgedeckt mindestens 1 Stunde, besser noch über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren nach Belieben mit einer Mischung aus Kakao, Zimt und Zucker bestäuben.

Aufbewahrung und Servieren

Ich bewahre das Apfel-Tiramisu immer abgedeckt im Kühlschrank auf, wo es bis zu 3 Tage frisch bleibt. Am besten schmeckt es nach mindestens 2-3 Stunden Kühlzeit, wenn sich alle Aromen schön verbunden haben. Die einzelnen Gläser lassen sich wunderbar mit Weck-Deckeln oder Frischhaltefolie verschließen.

Einfrieren würde ich dieses Dessert nicht empfehlen, da die Mascarpone-Creme nach dem Auftauen ihre cremige Konsistenz verliert und körnig werden kann. Servieren Sie das Apfel-Tiramisu direkt aus dem Kühlschrank – die kühle Temperatur macht es besonders erfrischend.

Für die schönste Präsentation bestäube ich die Gläser erst kurz vor dem Servieren mit der Kakao-Zimt-Mischung, damit sie nicht feucht wird. Ein kleiner Apfelchip oder ein Minzblatt als Dekoration macht das Dessert zu einem echten Hingucker auf jedem Kaffeetisch.

Apfel-Tiramisu mit Mascarpone und Zimt

Was passt zum Apfel-Tiramisu?

Heißer Espresso oder Kaffee: Die Bitterkeit des Kaffees bildet einen wunderbaren Kontrast zur süßen Cremigkeit des Apfel-Tiramisus und rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab.

Apfelküchle: Diese traditionellen Apfelringe passen thematisch perfekt zum Apfel-Tiramisu und bieten eine warme, knusprige Komponente zum kühlen Schichtdessert – beide Rezepte feiern den Geschmack herbstlicher Äpfel.

Kleine Tiramisu-Kugeln: Für Tiramisu-Liebhaber können Sie diese mundgerechten Kugeln mit Mascarpone und Kaffee als zusätzliche Leckerei servieren – sie ergänzen das Apfel-Tiramisu wunderbar auf einem Dessert-Buffet.

Cremiges Bienenstich-Dessert: Dieses Schichtdessert im Glas harmoniert perfekt mit dem Apfel-Tiramisu, da beide die gleiche elegante Präsentation teilen – zusammen bieten sie Ihren Gästen eine vielfältige Dessert-Auswahl.

Einfache Schokotorte: Für größere Feiern können Sie diese Schokotorte als Hauptdessert servieren und das Apfel-Tiramisu als fruchtige, leichtere Alternative anbieten.

Frische Apfelscheiben: Dünne Apfelscheiben mit etwas Zitronensaft beträufelt bringen Frische und eine leicht säuerliche Note, die die Süße des Desserts ausgleicht.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich statt Mascarpone auch Quark verwenden?

Ich rate davon ab, Mascarpone komplett durch Quark zu ersetzen, da die Creme dann zu fest und weniger cremig wird. Die Mischung aus Mascarpone und griechischem Joghurt im Rezept sorgt für die perfekte Balance.

Wie vermeide ich, dass die Biskuits zu matschig werden?

Beträufeln Sie die Löffelbiskuits nur kurz und nicht zu großzügig mit dem Apfelsaft – sie sollten weich werden, aber noch Biss haben. Ich tunke sie nie komplett ein, sondern verteile den Saft mit einem Löffel.

Kann ich das Apfel-Tiramisu einen Tag vorher zubereiten?

Auf jeden Fall! Das Dessert schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, wenn alle Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden. Bewahren Sie es einfach gut abgedeckt im Kühlschrank auf.

Apfel-Tiramisu in durchsichtigen Gläsern mit Schichten von Mascarpone-Creme und Apfelmus

Apfel-Tiramisu

Herbstliches Schichtdessert mit Mascarpone, Apfelmus und Zimt
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 0 Minuten
Kühlzeit 1 Stunde
Gesamtzeit 20 Minuten
Portionen: 6 Gläser
Gericht: Dessert, Nachtisch
Küche: Deutsch, Italienisch
Kalorien: 385

Ingredients

  • 250 g Mascarpone
  • 70 g Puderzucker gesiebt
  • 150 g Griechischer Joghurt oder Magerquark
  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 180 g Löffelbiskuit grobe Menge
  • 100 ml Apfelsaft naturtrüb bevorzugt
  • 5 Tropfen Bittermandelaroma optional
  • 350 g Apfelmus
  • 0.5 TL Zimt

Kochutensilien

  • 6 Dessertgläser (ca. 250 ml)
  • Große Rührschüssel
  • Handmixer oder Schneebesen
  • Spritzbeutel mit Lochtülle
  • Teigschaber

Method

  1. Die Löffelbiskuits auf 1-2 große Teller mit Rand legen. Apfelsaft und Bittermandelaroma verrühren und die Biskuits damit beträufeln. Sie sollen weicher, aber nicht matschig werden.
  2. Mascarpone und gesiebten Puderzucker kurz und vorsichtig glatt rühren. Joghurt dazugeben und ebenfalls vorsichtig unterrühren.
  3. Die Sahne steif schlagen, währenddessen das Sahnesteif und Vanillezucker einrieseln lassen. Schlagsahne dann mit einem Teigschaber unter die Mascarpone-Creme heben.
  4. Die Löffelbiskuits in kleinere Stücke teilen. Apfelmus mit Zimt verrühren. In ca. 6 Gläser abwechselnd je 2 Schichten getränkte Biskuit-Stückchen, Creme und Apfelmus schichten. Mit einer Schicht Biskuits beginnen, darauf folgen Apfelmus, Creme etc. Die Creme am besten mithilfe eines Spritzbeutels mit Lochtülle in die Gläser spritzen; erst am Rand entlang, dann in der Mitte.
  5. Die Gläser mit der restlichen Creme abschließen. Abgedeckt (z.B. mit einem passenden Weck-Deckel) mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Kakao-Zimt-Zucker bestäuben.

Notizen

Das Apfel-Tiramisu hält sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Am besten schmeckt es nach 2-3 Stunden Kühlzeit. Nicht zum Einfrieren geeignet. Für die beste Präsentation erst kurz vor dem Servieren mit Kakao-Zimt bestäuben.

✍️ Artikel verfasst von:

Klara Weiss

Tochter von Gertrud und kreative Seele hinter Backenmitliebe.com. Klara verbindet ihre Leidenschaft für das Schreiben mit der Liebe zum Backen. Nach einem herausragenden Abschluss in Deutscher Literatur an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) verfasst sie heute liebevoll erzählte Rezepttexte, die jedem Leser das Gefühl geben, mit uns am Küchentisch zu sitzen.

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