Die Linzer Torte ist einer der ältesten bekannten Kuchen der Welt und gehört zu den größten Schätzen der österreichischen Backtradition. Wenn Sie nach einem Rezept suchen, das sowohl einfach als auch beeindruckend ist, dann ist diese klassische Torte genau das Richtige für Sie.
An einem kühlen Herbstnachmittag in meiner Küche erinnere ich mich immer an meine Großmutter, die diese wunderbare Torte für besondere Anlässe gebacken hat. Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, aromatischen Haselnüssen und fruchtiger Marmelade macht die Linzer Torte zu etwas ganz Besonderem. Der Duft von Zimt und Zitrone, der beim Backen durch das Haus zieht, weckt in mir jedes Mal die schönsten Kindheitserinnerungen. Diese traditionelle Torte stammt aus der österreichischen Stadt Linz und wird seit Jahrhunderten nach einem ähnlichen Rezept gebacken. Das charakteristische Gittermuster auf der Oberseite ist nicht nur schön anzusehen, sondern lässt auch die rubinrote Marmelade durchscheinen. Mit nur wenigen Zutaten und etwas Geduld können Sie diese köstliche Spezialität zu Hause nachbacken. Sie werden begeistert sein!
Warum Sie diese Linzer Torte lieben werden
Diese Linzer Torte ist ein wahrer Klassiker, den ich schon unzählige Male für meine Familie gebacken habe. Die Kombination aus nussigem Mürbeteig und fruchtiger Marmelade ist einfach unwiderstehlich und schmeckt jedes Mal perfekt. Der Teig lässt sich leicht verarbeiten und benötigt nur alltägliche Zutaten, die Sie wahrscheinlich bereits zu Hause haben. Die Torte hält sich mehrere Tage frisch und wird mit der Zeit sogar noch saftiger und aromatischer. Das traditionelle Gittermuster sieht nicht nur wunderschön aus, sondern ist auch überraschend einfach zu gestalten. Perfekt für Kaffeekränzchen, Feiertage oder einfach als besonderer Genuss zwischendurch – diese Linzer Torte ist immer eine gute Wahl. Meine Tochter Klara sagt immer, dass diese Torte wie eine warme Umarmung schmeckt, und ich könnte nicht mehr zustimmen.

Zutatenliste
Mehl: Das Weizenmehl bildet die Grundlage des Mürbeteigs und sorgt für die perfekte Struktur der Torte, während es die nussigen Aromen wunderbar aufnimmt.
Butter: Die weiche Butter verleiht dem Teig seine butterige Zartheit und macht ihn schön mürbe, weshalb ich immer darauf achte, dass sie wirklich Raumtemperatur hat.
Gemahlene Haselnüsse oder Mandeln: Diese gemahlenen Nüsse geben der Linzer Torte ihren charakteristischen nussigen Geschmack und eine wunderbar zarte Textur, die sie von anderen Torten unterscheidet.
Zucker: Der Zucker süßt den Teig auf angenehme Weise und hilft dabei, dass der Mürbeteig schön goldbraun wird.
Ei: Das Ei bindet alle Zutaten zusammen und sorgt für einen geschmeidigen Teig, der sich gut verarbeiten lässt.
Zitronenschale: Die frische Zitronenschale bringt eine herrliche Frische in die Torte und hebt die Aromen der anderen Zutaten auf natürliche Weise hervor.
Zimt: Der Zimt verleiht der Linzer Torte ihre typisch würzige Note und harmoniert perfekt mit den Nüssen und der fruchtigen Marmelade.
Himbeer- oder Johannisbeermarmelade: Die fruchtige Marmelade bildet das Herz der Torte und sorgt für den süß-säuerlichen Kontrast zum buttrigen Teig, wobei ich besonders gerne Himbeermarmelade verwende.
Wie man Linzer Torte zubereitet
Schritt 1: Ich beginne immer damit, in einer großen Schüssel das Mehl, die gemahlenen Nüsse, den Zucker und den Zimt gründlich zu vermengen, damit sich die Aromen gut verbinden.
Schritt 2: Dann füge ich die weiche Butter und das Ei hinzu und verknete alles zu einem glatten Teig – meine Großmutter hat mir beigebracht, dass man den Teig nicht zu lange kneten sollte, damit er schön mürbe bleibt.
Schritt 3: Der Teig muss nun mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, was ihm hilft, später besser formbar zu sein und nicht zu klebrig zu werden.
Schritt 4: Nach der Kühlzeit nehme ich zwei Drittel des Teiges und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus, wobei ich darauf achte, dass er etwa einen halben Zentimeter dick ist.
Schritt 5: Ich lege den ausgerollten Teig in eine gefettete Tarteform mit 26 Zentimeter Durchmesser und drücke ihn gleichmäßig am Boden und Rand fest.
Schritt 6: Die Marmelade wird dann großzügig und gleichmäßig über den Teigboden verteilt – ich nehme immer etwas mehr als angegeben, weil meine Familie es besonders fruchtig mag.
Schritt 7: Den restlichen Teig rolle ich nun aus und schneide ihn in etwa einen Zentimeter breite Streifen, um das traditionelle Gittermuster zu legen.
Schritt 8: Die Teigstreifen lege ich abwechselnd über die Marmelade, erst in eine Richtung und dann kreuzweise darüber, um das klassische Gitter zu formen.
Schritt 9: Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Celsius backe ich die Torte für 40 bis 45 Minuten, bis sie goldbraun ist und herrlich duftet.
Schritt 10: Nach dem Backen lasse ich die Linzer Torte vollständig in der Form abkühlen, denn nur so behält sie ihre Form und lässt sich später sauber schneiden.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Ich bewahre meine Linzer Torte am liebsten in einer luftdichten Kuchendose bei Raumtemperatur auf, wo sie problemlos vier bis fünf Tage frisch bleibt. In meiner Erfahrung schmeckt die Torte am zweiten oder dritten Tag sogar noch besser, weil die Marmelade Zeit hat, in den Teig einzuziehen und alles schön saftig zu machen. Falls Sie die Torte länger aufbewahren möchten, können Sie einzelne Stücke in Frischhaltefolie wickeln und bis zu drei Monate einfrieren. Zum Servieren nehme ich die Torte einfach aus dem Kühlschrank und lasse sie etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen – so entfaltet sich ihr volles Aroma am besten. Ein leichtes Aufwärmen ist nicht nötig, aber wenn Sie möchten, können Sie die Stücke kurz bei niedriger Temperatur im Ofen erwärmen.

Was man zu Linzer Torte serviert
Geschlagene Sahne: Eine Portion leicht gesüßte Schlagsahne passt wunderbar zur Linzer Torte und mildert die Süße der Marmelade ab, während sie eine herrlich cremige Textur hinzufügt.
Vanilleeis: Das kalte Vanilleeis schmilzt langsam auf der noch warmen Torte und schafft einen köstlichen Kontrast zwischen cremig und fruchtig, den meine Enkel besonders lieben.
Heißer Kaffee oder Tee: Eine Tasse frisch gebrühter Kaffee oder aromatischer schwarzer Tee ist der perfekte Begleiter zu dieser traditionellen Torte und unterstreicht die würzigen Noten von Zimt und Nüssen.
Frische Beeren: Ein paar frische Himbeeren oder Johannisbeeren auf dem Teller sehen nicht nur schön aus, sondern bringen auch eine zusätzliche fruchtige Frische, die perfekt zur Marmelade harmoniert.
Schwarzwälder Kirschtorte: Wenn Sie eine festliche Kaffeetafel planen, empfehle ich Ihnen auch meine <a href=“https://backenmitliebe.com/schwarzwaelder-kirschtorte/“>Schwarzwälder Kirschtorte</a> – die Kombination aus fruchtigen Kirschen und Schokolade ist eine perfekte Ergänzung zur nussigen Linzer Torte.
Puderzucker: Ein leichtes Bestäuben mit Puderzucker kurz vor dem Servieren verleiht der Linzer Torte ein festliches Aussehen und fügt eine dezente zusätzliche Süße hinzu.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich andere Nüsse für diese Linzer Torte verwenden?
Ja, Sie können auch gemahlene Walnüsse oder eine Mischung aus verschiedenen Nüssen verwenden, wobei Haselnüsse und Mandeln den authentischsten Geschmack ergeben.
Warum muss der Teig gekühlt werden?
Das Kühlen macht den Teig fester und einfacher zu verarbeiten, außerdem verhindert es, dass die Butter beim Ausrollen zu weich wird und der Teig klebt.
Welche Marmelade eignet sich am besten?
Ich empfehle Himbeer- oder Johannisbeermarmelade, da ihre leichte Säure perfekt zum süßen Mürbeteig passt und den klassischen Geschmack ergibt.

Linzer Torte
Ingredients
Kochutensilien
Method
- In einer großen Schüssel das Mehl, die gemahlenen Nüsse, den Zucker und den Zimt gut vermengen. Die weiche Butter und das Ei hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
- Nach der Kühlzeit den Teig herausnehmen und zwei Drittel des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Den ausgerollten Teig in eine Tarteform mit 26 Zentimeter Durchmesser legen und den Boden gleichmäßig andrücken.
- Die Marmelade gleichmäßig über den Teigboden verteilen.
- Den restlichen Teig ausrollen und in Streifen schneiden, um ein Gittermuster über die Marmelade zu legen.
- Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Celsius für 40 bis 45 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
- Nach dem Backen die Torte aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen, bevor Sie sie in Stücke schneiden.







