Kohlrabi-Gratin gehört zu den Gerichten, die mich sofort in die Küche meiner Großmutter zurückversetzen – der Duft von geschmolzenem Käse und cremiger Sauce, während draußen die Herbstblätter fielen. Dieses herzhafte Kohlrabi-Gratin vereint die Zartheit von blanchiertem Kohlrabi mit einer sämigen Sahnesauce und einer goldbraunen Käsekruste, die einfach unwiderstehlich ist.
Als Kind durfte ich meiner Oma beim Schälen der Kohlrabi helfen, und sie erzählte mir immer, dass dieses Gemüse in Deutschland seit Jahrhunderten geschätzt wird – nicht nur wegen seines milden, leicht nussigen Geschmacks, sondern auch wegen seiner Vielseitigkeit. Heute bereite ich dieses Kohlrabi-Gratin für meine eigene Familie zu, und es wird jedes Mal zum Highlight unserer Sonntagstafel. Die Kombination aus der cremigen Textur und dem würzigen Käse macht es zu einem perfekten Begleiter für Fleischgerichte oder als vegetarisches Hauptgericht.
Dieses Rezept ist überraschend einfach und verzeiht kleine Ungenauigkeiten – perfekt für entspannte Familienessen. Sie werden dieses Gericht lieben!
Warum Sie dieses Herzhafte Kohlrabi-Gratin lieben werden
In meiner Familie hat Kohlrabi-Gratin seit Generationen seinen festen Platz auf dem Tisch, besonders in der kühleren Jahreszeit. Die Wurzeln dieses Gerichts liegen in der traditionellen deutschen Hausmannskost, wo saisonales Gemüse mit einfachen, aber reichhaltigen Saucen kombiniert wird.
- Einfach mit alltäglichen Zutaten zuzubereiten, die Sie wahrscheinlich bereits zu Hause haben
- Perfekt als herzhafte Beilage zu Braten oder als leichtes vegetarisches Hauptgericht
- Die cremige Konsistenz und der geschmolzene Käse ergeben jedes Mal ein verlässlich köstliches Ergebnis
- Lässt sich hervorragend vorbereiten und vor dem Backen im Kühlschrank aufbewahren
- Vielseitig anpassbar mit verschiedenen Käsesorten nach Ihrem Geschmack
- Bringt eine elegante Note auf den Tisch, ohne dabei kompliziert zu sein
Dieses Kohlrabi-Gratin ist mehr als nur eine Beilage – es ist ein Stück Gemütlichkeit auf dem Teller, das Wärme und Zusammengehörigkeit schafft.

Zutaten-Notizen
Kohlrabi: Das milde, leicht süßliche Aroma des Kohlrabis bildet die perfekte Grundlage für dieses Gratin und nimmt die cremige Sauce wunderbar auf.
Sahne: Die Sahne verleiht dem Gericht seine charakteristische cremige Konsistenz und verbindet alle Aromen harmonisch miteinander.
Milch: In Kombination mit der Sahne sorgt die Milch für eine ausgewogene, nicht zu schwere Sauce, die den Kohlrabi perfekt umhüllt.
Geriebener Käse: Ich empfehle immer Emmentaler oder Gouda für ihre hervorragenden Schmelzeigenschaften und den würzigen Geschmack, der dem Gratin Tiefe verleiht.
Knoblauch: Der fein gehackte Knoblauch bringt eine dezente Würze in die Sauce, ohne dabei aufdringlich zu sein.
Muskatnuss: Frisch geriebene Muskatnuss ist in meiner Küche unverzichtbar – sie unterstreicht die cremigen Aromen und verleiht dem Gratin eine warme, leicht nussige Note.
Zwiebel: Die fein gehackte Zwiebel bildet die aromatische Basis der Sauce und fügt eine sanfte Süße hinzu.
Butter: Butter verleiht der Sauce einen reichhaltigen Geschmack und hilft beim Anrösten von Zwiebel und Knoblauch.
Petersilie: Frische Petersilie bringt nicht nur Farbe ins Spiel, sondern auch eine frische, leicht pfeffrige Note, die das reichhaltige Gratin ausgleicht.
Wie man Kohlrabi-Gratin zubereitet
Schritt 1: Ich heize den Ofen immer zuerst auf 180 °C vor, damit er schön heiß ist, wenn das Gratin bereit zum Backen ist. Eine Auflaufform großzügig mit Butter einfetten.
Schritt 2: In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und die Kohlrabischeiben etwa 5 Minuten blanchieren – sie sollten noch leichten Biss haben, denn sie garen im Ofen weiter.
Schritt 3: Meine Großmutter hat mir beigebracht, die Zwiebel und den Knoblauch ganz langsam in Butter anzudünsten, bis sie glasig sind – so entwickeln sie ihr volles Aroma ohne bitter zu werden.
Schritt 4: Ich gieße die Sahne und Milch dazu, füge Muskatnuss, Salz und Pfeffer hinzu und lasse die Mischung sanft köcheln, bis sie leicht eindickt – das dauert nur wenige Minuten.
Schritt 5: Nun schichte ich den Kohlrabi in die vorbereitete Form, gieße etwas Sauce darüber und bestreue alles mit Käse. Diesen Vorgang wiederhole ich, bis alle Zutaten verbraucht sind, und beende mit einer großzügigen Käseschicht.
Schritt 6: Mein Mann bevorzugt es, wenn ich das Gratin etwa 30-35 Minuten backe, bis der Käse goldbraun und herrlich knusprig ist – der Duft, der dabei durch die Küche zieht, ist einfach unwiderstehlich.
Schritt 7: Ich habe festgestellt, dass ein paar Minuten Ruhezeit vor dem Servieren dem Gratin helfen, sich zu setzen. Mit frischer Petersilie bestreuen und warm genießen.
Aufbewahrung & Aufwärmen
Ich bewahre Reste vom Kohlrabi-Gratin normalerweise in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf, wo sie sich bis zu 4 Tage frisch halten. Achten Sie darauf, dass das Gratin vollständig abgekühlt ist, bevor Sie es abdecken.
Wenn Sie das Gratin einfrieren möchten, empfehle ich, einzelne Portionen fest in Alufolie zu wickeln und dann in einen Gefrierbeutel zu legen. So hält es sich bis zu 2 Monate und Sie können bei Bedarf einzelne Portionen entnehmen.
Für beste Ergebnisse wärme ich das Kohlrabi-Gratin im Ofen bei 160°C etwa 15-20 Minuten auf, bis es durchgewärmt ist. Sie können auch die Mikrowelle nutzen – decken Sie es dabei mit einem feuchten Küchenpapier ab, damit es saftig bleibt.

Was man zu Kohlrabi-Gratin serviert
Knuspriges Hähnchen: Ein gebratenes oder gegrilltes Hähnchen passt hervorragend zu diesem cremigen Gratin – die knusprige Haut kontrastiert wunderbar mit der sämigen Konsistenz. Probieren Sie dazu unser cremiges Hähnchen mit Reis für eine vollständige Mahlzeit.
Rinderbraten: In meiner Küche serviere ich dieses Gratin oft zu einem klassischen deutschen Rinderbraten, wo es die kräftigen Fleischaromen perfekt ergänzt.
Tomaten-Mozzarella-Auflauf: Ein leichter Tomaten-Mozzarella-Auflauf bringt mediterrane Frische und ergänzt das herzhafte Kohlrabi-Gratin wunderbar.
Geröstetes Gemüse: Servieren Sie Ofen-Auberginen mit Tomaten und Mozzarella als farbenfrohe Ergänzung, die dem cremigen Gratin eine frische Note verleiht.
Pilz- und Käseauflauf: Unser Pilz- und Käseauflauf ist eine weitere herzhafte Beilage, die perfekt zu einem Festtagsmenü mit Kohlrabi-Gratin passt.
Zucchini-Gerichte: Leichte Ofen-Zucchini mit Feta oder Zucchini-Pasta mit Feta bringen frische Kontraste zum reichhaltigen Gratin.
Bier-Käse-Suppe: Beginnen Sie Ihr Menü mit unserer herzhaften Bier-Käse-Suppe mit Speck für ein authentisches deutsches Esserlebnis.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich verschiedene Kohlrabisorten verwenden?
Beide Sorten – weiße und violette Kohlrabi – funktionieren gleich gut in diesem Rezept, wobei die violette Variante eine etwas kräftigere Note mitbringt.
Was mache ich, wenn die Sauce zu dünn ist?
Lassen Sie die Sauce einfach etwas länger köcheln, oder rühren Sie einen Esslöffel Mehl mit etwas kalter Milch glatt und geben Sie es zur Sauce – das dickt sie schön an.
Kann ich das Gratin vorbereiten?
Auf jeden Fall! Ich bereite es oft am Vortag zu, decke es fest ab und bewahre es bis zu 24 Stunden im Kühlschrank auf, bevor ich es backe.

Herzhaftes Kohlrabi-Gratin
Ingredients
Kochutensilien
Method
- Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine Auflaufform großzügig mit Butter einfetten.
- In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, die Kohlrabischeiben hinzufügen und etwa 5 Minuten blanchieren. Abgießen und beiseite stellen.
- In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Zwiebel sowie den Knoblauch darin glasig dünsten.
- Die Sahne und die Milch in die Pfanne gießen, Muskatnuss, Salz und Pfeffer hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Mischung einige Minuten köcheln lassen, bis sie leicht eindickt.
- Eine Schicht Kohlrabi in die vorbereitete Auflaufform legen, dann etwas von der Sahnemischung darüber gießen und mit geriebenem Käse bestreuen. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind, und mit einer Schicht Käse abschließen.
- Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen stellen und etwa 30-35 Minuten backen, bis der Käse goldbraun und die Oberfläche knusprig ist.
- Vor dem Servieren mit frischer Petersilie bestreuen und heiß genießen.







