Vanille-Tartelettes mit Obst

Vanille-Tartelettes mit Obst sind der perfekte Begleiter für sonnige Nachmittage im Garten, wenn frische Beeren ihre süße Pracht entfalten. In meiner Küche zaubert der Duft von selbstgemachter Vanillecreme immer ein Lächeln auf die Gesichter meiner Familie. Diese eleganten kleinen Törtchen vereinen knusprigen Mürbteig mit samtiger Creme und saisonalem Obst zu einem wahren Gaumenschmaus.

Als Konditorin in einem kleinen deutschen Café lernte ich, dass die besten Tartelettes Zeit und Geduld brauchen. Die Kombination aus hausgemachtem Mürbteig und echter Vanillecreme macht jede einzelne Tartelette zu einem besonderen Erlebnis. Meine Großmutter würde sagen: „Gutes Gebäck braucht Liebe und die richtige Technik.“ Diese Vanille-Tartelettes beweisen genau das – sie sind ein wunderbares Dessert für besondere Anlässe oder einfach als süße Überraschung zwischendurch.

Los geht’s mit dem Backen!

Vanille-Tartelettes mit Obst

Warum Sie diese Vanille-Tartelettes lieben werden

Diese Tartelettes stammen aus der französischen Patisserie-Tradition und haben sich zu einem beliebten Klassiker in deutschen Konditoreien entwickelt. In meiner Familie backe ich sie seit Jahren für Geburtstage und Feiertage, weil sie immer für strahlende Gesichter sorgen.

  • Der selbstgemachte Mürbteig wird herrlich knusprig und bildet die perfekte Basis für die cremige Füllung
  • Die echte Vanillecreme schmeckt deutlich intensiver als gekaufte Alternativen und lässt sich wunderbar vorbereiten
  • Perfekt für Gäste – die einzelnen Portionen sehen elegant aus und lassen sich einfach servieren
  • Saisonale Vielseitigkeit durch verschiedene Früchte je nach Jahreszeit
  • Hält sich gut im Kühlschrank und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser
  • Ideal für Backanfänger, da die Techniken grundlegend und verzeihend sind

Diese kleinen Kunstwerke sind mehr als nur ein Dessert – sie sind ein Stück Konditoreihandwerk für zu Hause.

Ingredient Note List

Weizenmehl: Das Mehl bildet das Grundgerüst für den knusprigen Mürbteig und sorgt für die richtige Struktur, die auch nach dem Befüllen stabil bleibt.

Butter: Kalte Butter in Stückchen geschnitten verleiht dem Teig seine charakteristische mürbe Textur und einen wunderbar buttrigen Geschmack.

Zucker: Der Zucker im Teig sorgt für eine leichte Süße und hilft beim Bräunen der Tartelettes während des Backens.

Eigelb: Das Eigelb bindet den Teig zusammen und verleiht ihm eine schöne goldene Farbe sowie zusätzliche Reichhaltigkeit.

Milch: Frische Vollmilch bildet die cremige Basis für die Vanillecreme und sorgt für die perfekte Konsistenz.

Vanille-Puddingpulver: Das Puddingpulver bindet die Creme und verleiht ihr die klassische Vanille-Geschmacksnote, die diese Tartelettes so besonders macht.

Sahne: Die geschlagene Sahne macht die Vanillecreme luftig und leicht, wodurch sie nicht zu schwer wird.

Sahnesteif: Dieses Hilfsmittel sorgt dafür, dass die Sahne ihre Form behält und die Creme auch nach Stunden noch perfekt aussieht.

Frisches Obst: Saisonale Früchte wie Erdbeeren oder Himbeeren setzen farbliche Akzente und bringen frische Säure zu der süßen Creme.

Wie backe ich Vanille-Tartelettes?

Schritt 1. Ich beginne immer damit, alle Zutaten auf Zimmertemperatur zu bringen, außer der Butter – die sollte schön kalt bleiben für den perfekten Mürbteig.

Schritt 2. Für den Teig verknete ich kalte Butter mit Mehl, Zucker und Eigelb schnell zu einer homogenen Masse – meine Oma sagte immer, warme Hände machen schlechten Mürbteig.

Schritt 3. Den Teig forme ich zu einer Kugel und wickle ihn in Folie ein, dann wandert er für eine Stunde in den Kühlschrank – diese Ruhezeit ist entscheidend für die Textur.

Schritt 4. Währenddessen koche ich den Vanillepudding mit nur 300ml Milch, damit er schön dick wird und später nicht aus den Tartelettes läuft.

Schritt 5. Den Pudding lasse ich mit Folie bedeckt abkühlen und rühre ihn gelegentlich um – so bildet sich keine unschöne Haut auf der Oberfläche.

Schritt 6. Ich rolle den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus und steche sechs Kreise aus, die dann in die gefetteten Förmchen kommen.

Schritt 7. Die Teigböden steche ich mehrmals mit einer Gabel ein und backe sie 10 Minuten bei 200 Grad blindback – das verhindert, dass sie sich aufblähen.

Schritt 8. Für die Creme schlage ich Sahne mit Sahnesteif steif und hebe sie vorsichtig unter den abgekühlten Pudding – dabei nicht zu stark rühren.

Schritt 9. Die abgekühlten Tartelettes fülle ich mit der Vanillecreme und belege sie mit frischen Früchten nach Wahl.

Schritt 10. Vor dem Servieren lasse ich die fertigen Tartelettes noch mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen – so werden sie perfekt fest.

Aufbewahrung und Aufwärmen

Ich bewahre meine Vanille-Tartelettes immer im Kühlschrank auf, wo sie bis zu 3 Tage frisch bleiben. Wichtig ist, sie mit einem lockeren Stück Frischhaltefolie abzudecken, damit sie nicht austrocknen aber trotzdem atmen können.

Zum Einfrieren eignen sich diese Tartelettes nicht besonders gut, da die Sahne ihre Konsistenz verliert und die Früchte beim Auftauen matschig werden. In meiner Erfahrung schmecken sie am besten frisch zubereitet.

Aufwärmen ist bei diesen Tartelettes nicht nötig – sie werden kalt serviert und entfalten so ihr volles Aroma. Falls der Mürbteig nach dem Kühlen zu fest geworden ist, einfach 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Vanille-Tartelettes mit Obst

Was passt zu Vanille-Tartelettes

Frischer Himbeercoulis: Eine säuerliche Himbeersauce bildet den perfekten Kontrast zur süßen Vanillecreme und verleiht dem Dessert eine elegante Note.

Prosecco oder Sekt: Ein Glas prickelnder Sekt harmoniert wunderbar mit der cremigen Süße und macht aus dem Nachmittagskaffee einen besonderen Anlass.

Schwarzer Kaffee: In meiner Familie servieren wir die Tartelettes traditionell mit starkem Kaffee – die Bitternote unterstreicht die Vanille perfekt.

Erdbeer-Cheesecake: Als weiteres elegantes Dessert auf dem Buffet ergänzt sich dieser cremige Käsekuchen wunderbar mit den Tartelettes für eine abwechslungsreiche Nachspeisenwahl.

Pistazien-Himbeer-Torte mit Mascarpone-Creme: Diese raffinierte Torte teilt sich die cremige Mascarpone-Basis und passt perfekt zu den Tartelettes für ein sophistiziertes Dessertbuffet.

Geröstete Mandelsplitter: Gehobelte und leicht geröstete Mandeln streue ich gerne über die Tartelettes – sie geben einen schönen Crunch zur cremigen Textur.

FAQs

Kann ich andere Früchte verwenden?

Absolut! Je nach Saison verwende ich Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren oder sogar dünne Apfelscheiben – wichtig ist nur, dass sie nicht zu saftig sind.

Wie verhindere ich, dass die Creme zu flüssig wird?

Der Pudding muss richtig abgekühlt sein, bevor die Sahne untergehoben wird, und das Sahnesteif sorgt für die nötige Stabilität.

Kann ich die Tartelettes einen Tag vorher machen?

Die Teigböden kann ich problemlos am Vortag backen, aber die Creme und Früchte füge ich erst am Serviertag hinzu, damit alles frisch bleibt.

Warum klebt mein Teig an der Arbeitsfläche?

Der Teig war wahrscheinlich zu warm – ich mehle die Arbeitsfläche großzügig und arbeite mit kalten Händen für beste Ergebnisse.

Vanille-Tartelettes mit Obst auf Kuchengitter zeigen goldenen Mürbteig und cremige Vanillefüllung

Vanille-Tartelettes mit Obst

Elegante Tartelettes mit knusprigem Mürbteig und samtiger Vanillecreme, gekrönt mit frischen saisonalen Früchten
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Kühlzeit 4 Stunden
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen: 6 Stück
Gericht: Dessert, Gebäck
Küche: Deutsch, Französisch
Kalorien: 285

Ingredients

  • 250 g Weizenmehl
  • 140 g Butter kalt und in Stückchen
  • 60 g Zucker
  • 1 Stück Eigelb mittelgroß
  • 1 EL Eiswasser nach Bedarf
  • 300 ml Milch
  • 70 g Zucker für die Vanillecreme
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver ca. 40g
  • 200 g Sahne
  • 1 Tütchen Sahnesteif
  • 250 g Obst Menge je nach Größe

Kochutensilien

  • 6 Tartelettförmchen
  • Nudelholz
  • Große Rührschüssel
  • Handmixer
  • Schneebesen
  • Gabel zum Einstechen

Method

  1. Für den Mürbteig die kalte Butter in Stückchen mit Mehl, Zucker und Eigelb verkneten. Wenn der Teig zu trocken wirkt, etwas Eiswasser mit unterkneten. Zu einer Kugel formen und für rund 1 Stunde in Folie gewickelt kühlstellen.
  2. Währenddessen einen dicken Vanillepudding aus Milch (nur 300ml!), Zucker und Puddingpulver kochen. Zum Abkühlen in eine Schüssel füllen und mit Folie bedecken, sodass keine Haut entsteht. Ab und an umrühren.
  3. Sobald der Pudding leicht lauwarm ist, nochmal kurz mit dem Handrührer glatt rühren. Sahne mit Sahnesteif steifschlagen und esslöffelweise unter den Pudding heben. Dabei nicht mehr stark rühren.
  4. Während der Pudding abkühlt, den Mürbteig auf einer Backmatte oder leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Sechs große Kreise ausschneiden und in leicht ausgefettete Tartelettförmchen legen; einen Rand hochziehen und den überstehenden mit einem scharfen Messer abschneiden.
  5. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen oder mit Backpapier und getrockneten Hülsenfrüchten belegen und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze 10 Minuten goldgelb blindbacken.
  6. Abkühlen lassen, mit der Vanillecreme füllen und mit Beeren belegen. Die Törtchen am besten im Kühlschrank lagern.

Notizen

Für eine fruchtigere Variante können verschiedene Beeren verwendet werden. Die Tartelettes halten sich bis zu 3 Tage im Kühlschrank. Am besten frisch servieren.

✍️ Artikel verfasst von:

Klara Weiss

Tochter von Gertrud und kreative Seele hinter Backenmitliebe.com. Klara verbindet ihre Leidenschaft für das Schreiben mit der Liebe zum Backen. Nach einem herausragenden Abschluss in Deutscher Literatur an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) verfasst sie heute liebevoll erzählte Rezepttexte, die jedem Leser das Gefühl geben, mit uns am Küchentisch zu sitzen.

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